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Tipps & News

Stapel-info / Es gibt einen Workshop!!!

Hallo liebe Ordnungssuchende,

ein frisches neues Jahr hat begonnen. Zeit für Aufbruch, um gute Vorsätze zu Taten werden zu lassen, sich von altem Ballast zu befreien…

Passend zum Thema, gebe ich im April einen 3-stündigen Workshop in Aachen für alle, die mit mehreren Personen unter einem Dach leben und bei denen das Thema „Ordnung“ ein Thema ist.

Meine Ordnung – Deine Ordnung
Wie ein friedliches Miteinander gelingen kann

Datum 10. April 2019 / 18.00 – 21.00 Uhr
Teilnahmebeitrag: € 20,-

(Anmeldeschluss: 26.03.)

Mehr Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es hier: http://kfd-aachen.de/die-kfd/jahresprogramm/details/295-wie-ein-friedliches-miteinander-gelingen-kan

Ich freue mich auf Euch!

 

Stapel-Weisheit Nr. 5

Heute geht es um den „Ausmist-Schweinehund“ Die große Frage ist, warum es Menschen so schwer fällt, sich von Dingen zu trennen. Und dafür gibt es mehrere Glaubenssätze, die man überwinden kann:

SATZ 1:

„Wenn ich mich von den Dingen die mich umgeben trenne, wird mein Leben leer sein.“ 

Dahinter steckt oft folgende Befürchtung: „Wenn ich meine Umgebung „leere“, muss ich mich mit den echten Problemen in meinem Leben beschäftigen.“

Wenn Du diesen Glaubenssatz umwandeln kannst in:
„Wenn ich mich von den Dingen die mich umgeben trennen, habe ich endlich Zeit, mich um die wirklich wichtigen Dingen in meinem Leben zu kümmern.“
dann wird ausmisten/aufräumen nicht mehr Verzicht sondern Befreiung/Erleichterung/Chance bedeuten und leichter von der Hand gehen.

Denn die Dinge verschwinden nicht, nur weil wir sie verdrängen. Und sie immer zu verdrängen/im Hinterkopf zu haben, macht unser Leben nicht leichter, sondern wird zur ständigen Belastung. Geh es heute an – mach den ersten Schritt JETZT!

 

SATZ 2: 

„Wenn ich Dinge ausmiste, werde ich irgendwann zu wenig haben / mir wird etwas fehlen.“

Dahinter steckt oft die Befürchtung: „Wenn ich wenig besitze, werden die Leute denken, ich sei arm. Ich werde an Status verlieren.“

Wir sind in der westlichen Konsumwelt zumindest zum Teil auf einem guten Weg, Besitz nicht mehr als Gradmesser für Erfolg zu betrachten. Glücklicherweise setzt sich immer mehr der Gedanke durch, dass nicht zählt, was ich besitze, sondern wer ich bin. Wir sind hier noch lange nicht am Ende, aber sei Teil dieses schönen neuen Gedankens und mach Dich frei von dieser „Konsum und Besitz ist das Wichtigste – Haltung“!

Es wird Dich befreien und mehr Geld auf Deinem Konto zurücklassen, dass Du in schöne neue Erfahrungen wie z.B. einen tollen Urlaub in einer fremden Kultur stecken kannst, etwas, dass Dich als Person bereichern wird.

 

SATZ 3:

„Das kann ich nicht wegtun, es gehörte (…einem verstorbenen Menschen)“

Hier muss unterschieden werden:

  • wenn Du dieses Ding in die Hand nimmst / ansiehst und es macht Dich glücklich, ist alles in Ordnung und Du kannst es behalten
  • wenn es aber etwas ist, das Du eigentlich nicht haben willst / das Dich nicht glücklich macht, das Du aber trotzdem behälst, weil es „Tante Erna“ gehörte, muss dieses Teil ganz dringend Deinen Haushalt verlassen.
    Aber nicht nur dieses Teil! Denn es ist nur ein unbewusstes Symbol für Deine Schuldgefühle. Auch wenn Du vorgibst, Du hättest sonst Angst, denjenigen zu vergessen. Niemals vergisst man einen geliebten Menschen, der von uns gegangen ist. Niemals. Egal wie viele oder wie wenig Dinge man von ihr/ihm besitzt. Das ist es nicht!
    Versuche also herauszufinden, warum Du diesem Menschen gegenüber (oder vielleicht auch einem anderen gegenüber) solche Schuldgefühle hast. Wenn Du es nicht alleine machen möchtest, hol dir Hilfe bei einem Trauerbegleiter/Seelsorger oder Therapeuten. Behalte das Objekt ruhig so lange, bis dieser Prozess abgeschlossen ist und dann entscheide, was Du damit tust. Du könntest es z.B. bei einer feierlichen Abschiedszeremonie benutzen.
    Es wird eine riesige Last von Deinen Schultern nehmen.

 

SATZ 4: 

„Das kann ich nicht wegtun, es war ein Geschenk.“

Ich habe hier schon über „ungeliebte Geschenke“ geschrieben und kann diesen Tipp nur empfehlen.

Aber den Königsweg habe ich dabei nicht betrachtet: versuche schon bevor Du Geschenke bekommst, darauf hinzuwirken, was Du bekommst.

Ich habe z.B. mit meiner Familie abgemacht, dass wir Erwachsenen uns untereinander nichts mehr zu Weihnachten schenken. Das ist natürlich der radikalste Weg. Du kannst dies abschwächen, in dem Du z.B. ausmachst, sich nur noch Gutscheine zu schenken oder nur noch Sachen die „verbrauchbar“ sind (Nahrungsmittel, Kosmetik, u.ä.), oder nur noch Dinge von einer laaaangen Wunschliste (lang deshalb, damit das Überraschungsmoment noch gegeben ist).

Alternativ kannst Du z.B. bei einer Geburtstagseinladung auf ein Sparschwein hinweisen, mit dessen Inhalt Du dir einen großen Wunsch erfüllen willst. Oder dessen Inhalt Du für einen guten Zweck spenden willst. Wichtig! Weise dabei explizit darauf hin, dass Du wirklich keine Geschenke haben willst.

Trotzdem kann es natürlich passieren, dass sich jemand dem widersetzt. Dann kannst Du diese Dinge ohne schlechtes Gewissen weitergeben/weggeben, denn Du WOLLTEST SIE NICHT und bist damit nicht verpflichtet, sie zu behalten.

 

SATZ 5: 

„Das kann ich nicht wegschmeissen, das ist doch noch gut / das war teuer.“

OK, dann schmeiss es nicht weg. Gib es weiter!

Für fast jedes (intakte) Ding gibt es noch einen sinnvollen Weiterverwendungszweck. Ein Sozialkaufhaus, einen Second-Hand-Land, die Altkleidersammlung, den Flohmarkt, eine Auktionsplattform, und, und, und.

Mehr dazu gibt es hier. Und darüber hinaus gibt es noch viele andere Möglichkeiten, sei kreativ!

Wenn es dir zu schwerfällt, etwas wegzuschmeissen, dann führe es einer neuen Verwendung zu. Und das Beste dabei – Du machst andere Leute damit glücklich! Gibt es ein besseres Gefühl?!

 

Du weißt jetzt vielleicht ein bißchen mehr über das, was Du bisher als „allgemeinen Ausmist-/Aufräum-Schweinhund“ betrachtet hast. Wenn Du Dich damit weiter beschäftigst, wirst Du ihn an die Leine legen können. Und die Dinge selbst im Griff zu haben, ist doch das Größte. Also: Sitz! Platz! Bleib!

Viel Spaß dabei!

 

Stapel-Weisheit Nr. 4

Heute ein Vorschlag für „ungeliebte Geschenke„: räume sie in einen Karton in einem nicht direkt zugänglichen Zimmer (z.B. Schlafzimmer).

Wenn der Schenker danach fragt, hole das Geschenk aus dem Zimmer und sage „das steht im Schlafzimmer“. Wenn der Schenker x Monate nicht danach fragt, kannst Du es wegwerfen (oder weiterschenken).

 

Ordnungsnews Nr. 2

Dieser kürzlich im Kölner Stadt-Anzeiger erschienene Artikel belegt es: Gerümpel ist nicht nur lästig, sondern auch gefährlich!

http://www.ksta.de/kalk/kalker-hauptstrasse-geruempel-setzt-keller-in-brand,15187508,24485456.html

Am besten also direkt die Ordnungsberaterin ins Haus holen.

 

Ordnungsnews Nr. 1

Eine neue Studie belegt: Nur drei von fünf Arbeitstagen sind effizient!

In dieser Studie heißt es unter anderem:
„… dass ein großes Verbesserungspotenzial in der Büroorganisation steckt. Knapp die Hälfte der Befragten geht davon aus, dass sie allein durch einen aufgeräumten Arbeitsplatz um mehr als 20 Prozent effizienter arbeiten könnten.

Mehr dazu sowie die gesamte Studie als Download findest Du hier:
http://blog.akad.de/index.php/allgemein/neue-studie-belegt-nur-drei-von-fuenf-arbeitstagen-sind-effizient/

 

Stapel-Weisheit Nr. 3

Schnell sichtbar Ordnung schaffen. Im Normalfall hat jedes „Ding“ im Haus/in der Wohnung seinen eigenen Platz. (Die sauberen Anziehsachen im Schrank, schmutzige Kleidung im Wäschekorb, schmutziges Geschirr in der Spülmaschine, Bücher im Regal, Stifte in der Schublade, usw.)

Nimm also eine Kiste/einen Wäschekorb und sammle alles ein, was nicht an seinem Heimatort ist. Nun sortierst Du alle Sachen daraus, die in ein Zimmer gehören  (z.B. alles, was ins Bad gehört) und bringst diese gebündelt dorthin und damit an den Heimatort zurück.

Wenn Du glaubst, dass sich bei dieser Aktion zu viele Dinge für einen Wäschekorb ansammeln und/oder das Ganze zu lange dauert, nimm Dir erst nur Sachen aus einem Zimmer vor (z.B. „heute suche ich im ganzen Haus alles zusammen, was in die Küche gehört“)

 

Für Dinge, die keine „Heimat“ haben, mache eine „Heimatlos“-Kiste, die regelmäßig durchforstet wird. Spätestens zu diesem fixen Zeitpunkt (z.b. erster Samstag im Monat) müssen diese heimatlosen Dinge einen festen Platz bekommen.

Wenn dann keiner gefunden werden kann, solltest Du darüber nachdenken, warum es so schwer ist, hierfür einen Heimatort zu finden (Willst Du dieses Teil eventuell gar nicht haben?).

 

Stapel-Weisheit Nr. 2

Wie begegne ich meinem inneren Schweinehund. Wenn Sie ein Aufgabe haben, bei der alles in Ihnen schreit: „Dazu habe ich überhaupt kein Lust“, dann sammle alle notwendigen Papiere/Werkzeuge zur Erledigung dieser Aufgabe zusammen und lege/stelle diese gut sichtbar in den Weg. Zwinge Dich jetzt, diesen „materialisierten Schweinehund“ 20 Minuten lang einfach nur anzustarren, ohne aktiv zu werden.

 

Stapel-Weisheit Nr. 1

Zeitschriften, Werbung und Kataloge fliegen oft wild durch Haus, Büro oder Wohnung.
Nimm einen großen (dekorativen) Korb, gehe mit diesem Korb durch die gesamte Wohnung/das Haus/Büro und sammle alles Papier ein, dass keinen offiziellen Charakter hat.

Wenn Du alle Papierprodukte eingesammelt hast, sieht es direkt viel ordentlicher aus.

Spätestens wenn der Korb voll ist, wird ausgemistet. So verhinderst Du in einem, dass sich zuviel Papier ansammelt.